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28. März 09 --
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10. September 08 --
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01. März 08 --
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verfügbar.
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20. Dezember 07 --
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5. September 07 --
Was interessiert die Besucher einer „website“ wirklich?
Wem diese gehört, worum es geht, Fotos oder die News, falls welche
vorhanden sind? Kürzlich hat mir eine Bekannte gestanden, dass
sie zwar regelmässig meine Seite besuche, aber dass es da auch
News gäbe, habe sie lange ignoriert. Fotos sind es also, die
man auf einer Seite wie der Meinigen sehen will. Eine andere Bekannte
scheint jedoch Gefallen an meinen News gefunden zu haben. Man bekäme
Lust auf mehr beim lesen. Denn mal los mit Neuigkeiten! Was aber wollen
die Besucher nun wirklich hören? Neues aus dem Alltag mit unseren
Eseln, Ponies, Pferden, Schweinen Hunden, Katzen und neuerdings noch
Ziegen? Gedanken zum Sommer der eigentlich keiner war? Oder Allgemeines?
Warum nicht einfach ein kunterbuntes Gemisch unter dem Motto: Von
allem etwas.
Vor fast vier Monaten ist Marcel definitiv von der Schweiz nach Frankreich
umgezogen. Sechs Jahre Wochenend- und Ferienehe gehören der Vergangenheit
an. Der gemeinsame Alltag ist ein ständiges Arbeiten an einer
Partnerschaft in welche beide nur das Beste einbringen möchten.
Jedoch bedeutet das Beste nicht immer für beide das Gleiche.
Manchmal müssen die Fetzen fliegen. Dann hilft eine grosse Portion
Humor, denn wer über sich selber lachen kann hats leichter im
Leben!
Im Juli
sind unsere mit Spannung und Freude erwarteten Eselfohlen Thabo SISTERMOON
und Thanee SISTERMOON geboren. Wir durften beide Geburten miterleben
und sind froh, dass Mütter wie Kinder wohlauf sind. Zwar bereitet
uns die kleine Thanee ab und zu grosse Sorgen. Eine Lungenentzündung
mit drei Wochen und eine Piroplasmose (vom Tierarzt diagnostiziert,
von mir nicht bestätigt!) mit sechs Wochen, ist für eine
kleine Eselin schon ganz schön happig. Im Moment geht es Thanee
wieder gut. Ihre Eselfohlenlebensfreude ist zurück gekehrt und
äussert sich in neckischen Luftsprüngen und einem guten
Appetit.
In der Pensionspferdeherde gibt es ab und zu Veränderungen. Familie
Boss hat Orion, Dolly und Elien abgeholt. Die Shettyschimmelchen fehlen
mir. Es sind sympathische und umgängliche Pferdchen, welche mit
ihrer unkomplizierten Art Farbe in eine Herde bringen. Farbe im wahrsten
Sinne des Wortes bringt der Freibergerwallach Gino in die Herde. Der
grosse Braune verbringt einige Ferienmonate bei uns und geniesst das
Herdenleben. Dank seinem freundlichen Wesen kam es zwischen ihm und
Chef Pablo nicht zu heftigen Auseinandersetzungen. Die Fjordstuten
Hilaria und Solveig haben offenbar beschlossen sich die Beiden zu
teilen, was sich auf die ganze Herde positiv auswirkt. Für die
Zeit der Ausbildung hat uns Fjordwallach Silas verlassen. Er ist bereits
das dritte Pferd, das Kurt Zingg für mich ausbildet. Dass Kurt
auch den Fjordburschen mag und ihn nur zu rühmen vermag, macht
mich glücklich. Einmal mehr bestärkt es mich darin, mit
meiner Pferdehaltung so fort zu fahren, wie ich sie im Moment betreibe.
Was natürlich viel Abwechslung in unseren tierischen Alltag bringt,
sind die netten Besuche aus der Schweiz und dem übrigen Ausland!
Ich möchte all die „alten“ und neuen Bekannten nicht
missen. Ob mit oder ohne Pferde oder Esel, bei uns sind alle willkommen!
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06. August 07 --
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02. Mai 07 --
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02. Mai 07 --
Nach einem
schrecklich verregneten Winter der eigentlich keiner war, ist der
Frühling mit aller Kraft durch das Land gezogen. Rekordverdächtige
Temperaturen liessen uns die Ärmel hochkrempeln, und das Grün
spriessen. Der April glänzte vom Anfang bis zum Ende mit Augusttemperaturen
und Trockenheit. Na denn.. Sind wir doch gespannt, was der Sommer
uns bringen wird..
Meine Fjord- Shetlandherde gedeiht prächtig und liefert den eindeutigen
Beweis, dass gemischtaltrige Herdenhaltung Pferden am besten bekommt.
Vor zwei Tagen sind Pablo und Jessi für längere Zeit in
die Ferien gekommen. Die beiden Ponies von Claudia Molendijk verbringen
bereits ihren zweiten Aufenthalt bei uns in der Bresse. Nach einer
kurzen Begrüssung über den Zaun haben wir die Beiden in
die Herde entlassen. Pablo ist ein dominantes Bürschchen, welches
Mutter Jessi gekonnt gegen jegliche Annäherungsversuche abschirmt,
wenn es denn sein muss. Dabei muss ich einmal mehr den gelassenen,
friedlichen Charakter der Fjordpferde loben. Natürlich nehmen
sie Neuankömmlinge unter die Lupe. Diese werden jedoch nie unnötig
gejagt, gebissen oder geschlagen. So können Aussenstehende heute
schon nicht mehr erkennen, dass da zwei Neue sind. Sicher werden die
Wallache, allen voran Orion von Pegasus, noch ne Weile um die Gunst
von Jessi bemühen. Und da Pablo sich sofort in Chanel vom Dörfli
verguckt hat, lässt sein Beschützerinstinkt rapide ab. Die
Ankunft der beiden Neuen hat mir plötzlich klar gemacht, dass
in Bosses Dolly doch eine alte Leitstute steckt. Sie war die Erste
beim beriechen und quietschen, und beim anschliessenden kurzen Run
über die Weiden, setzte sie sich kurzerhand an die Spitze. Anscheinend
nur, damit dies einmal geklärt war.
Für Frunzy’s Spunzis, die drei Miniflöhe aus Oensingen,
habe ich eine Sonderlösung gefunden. Eleonora, Esperanza und
Estella habe ich kurzerhand bei meinen Senioren integriert. Sie fühlen
sich sichtlich wohl. Hier am Haus habe ich sie besser unter Kontrolle,
und bis jetzt haben sie im Zaunsystem auch noch kein Loch gefunden!
Und da meine Alten offenbar noch nicht wirklich zum alten Eisen gehören,
geht ab und zu ganz flott die Post ab.
Zweibeinigen Besuch gibt es nun regelmässig. Auch ungeplanten.
Letzte Woche bog plötzlich ein Pferdegespann in unseren Privatweg
ein. Ein zum Planwagen umgebauter Militärfourgon, gezogen von
einem hübschen Freiberger, gefahren von Kerstin Runneck, einer
deutschen Krankenschwester, welche meine Adresse im Internet gefunden
hatte. Kerstin und Gino sind bis Sonntag geblieben, um dann Richtung
Taizé weiter zu ziehen. Solche Begegnungen bereichern unseren
Alltag enorm. Vielleicht sehen wir Kerstin und Gino wieder einmal.
Wir wünschen ihnen auf jeden Fall Glück auf ihrer Reise
quer durch Frankreich.
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09. Dezember 06 --
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06. Dezember 06 --
Aha, Wettermässig scheint sich endlich eine Änderung abzuzeichnen.
Die Temperaturen sinken. Wer jedoch Schnee sucht, muss einen weiten
Weg gehen... Und der "Samichlaus" wird heuer sicher zielich
ins schwitzen kommen, denn bei uns zeigt das Thermometer immer noch
stolze 10 Grad an. Dafür hat es die letzten 24 Stunden ziemlich
geregnet. Unsere Weiher sind zum überlaufen voll. Jeder Graben
führt Wasser und auf den Weiden bilden sich kleine Seen. Trotzdem
ziehen es die Pferde vor dem noch grosszügig vorhandenen Gras
nachzulaufen, statt den trockenen Stall aufzusuchen. Sie empfinden
halt anders als wir. Die Esel sind uns da etwas ähnlicher. Sobald
es länger als einen halben Tag regnet sind sie am meckern. Sie
lieben Sonne, Wärme und Trockenheit. Regenwetter macht sie ungeduldig
und miesepeterig. Ich kann sie nur zu gut verstehen. Im Stall rumhängen
ist langweilig, im Regen stehen ist hässlich. Gegen Langeweile
gibts nur Heu! Da dies jedoch auf mehrere Mahlzeiten rationiert wird,
muss man zwischendurch seinen Frust lauthals los werden. Freude bereiten
mir meine Pensionäre. Sie sind unkompliziert. Fjordpferde und
Shetlandponys passen gut zusammen. Sie haben in etwa die selben Interessen.
Zur Zeit machen sie sich über die Brombeerhecken her, welche
die Waldränder säumen. Gut für uns! Das bedeutet immerhin
etwas weniger Arbeit. Seit ein paar Tagen ist auch Frunzy's Bonsoir
wieder da. Nach einer zweimonatigen Ausbildungszeit kam er zufrieden
und schön schlank nach Hause. Jetzt darf er noch ein paar Wochen
Ferien geniessen, bevor er zurück in die Schweiz muss.
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28. November 06 --
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01. November 06 --
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31. Oktober 06 --
Die Tage vergehen
wie im Flug. Am 3. Oktober haben Hansrudolf und Lorella Bracher vier
Fjordpferde gebracht. Urano, Silas, Fjordal und Sunniva haben sich
problemlos an das Bresseklima gewöhnt. Die Fjordherde hat sich
zusammengerauft. Wobei man erwähnen muss, dass Fjordpferde wohl
nicht all zu sehr zum raufen neigen. Das Zusammenführen mit den
bereits anwesenden Jährlingen hat jedenfalls keine Probleme bereitet.
Da Brachers den Friesen „Onkel Rintje“ mit zurück
in die Schweiz nahmen, ist die Herde ziemlich führungslos geworden.
Es bräuchte ein älteres Pferd um den „Kleinen“
einen ordentlichen Zusammenhalt zu geben. Im Moment laufen sie etwas
ziellos über die Weiden, finden sich zur Gruppe um zu ruhen.
Aber Chef ist keiner mehr da. Vielleicht ändert sich das dann
im Dezember, wenn Bonsoir zurück kommt. Der kleine Fuchs ist
zur Zeit in St. Martin en Bresse bei Kurt Zingg in der Ausbildung.
Das Bürschchen steckt voller Überraschungen. Ich bin stolz
auf ihn. Von Anfang an habe ich gesagt, dass Bonsoir sehr intelligent
sei. Kurt hat dies jetzt bestätigt. Er konnte Bonsoir schon nach
einer Woche Longenarbeit unter den Sattel nehmen. Bereits nach zwei
Wochen hat er mit ihm kleine Ausritte ins Gelände unternommen.
Siehe Fotos! Ich hoffe, dass wir für ihn einen guten Platz finden.
Er ist bestimmt kein Anfängerpferd. Aber für Jugendliche
mit einer soliden Reitausbildung wäre er der ideale Partner für
Sport und Freizeit.
Von den Eseln gibt es ebenfalls nur Positives zu berichten. Indiana
und Saia fühlen sich wohl bei uns. Sie sind sehr anhänglich
und vertraut. Dass Saia vorne rechts nicht korrekt steht hat mich
zu Beginn beunruhigt. Sebastien, unser Hufschmied, hat mich jedoch
beruhigt. Saia wird noch wachsen und dadurch in der Brust breiter
werden. Das heisst, die Beinstellung wird sich so automatisch mitverändern.
Deshalb hat er mir geraten, die Hufkorrektur aussen nur sanft vorzunehmen.
Ich werde also die Aussenkanten einmal pro Woche leicht raspeln. Mal
sehen, was mit der Zeit geschieht. Ich bin jedoch zuversichtlich.
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27. September 06 --
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25. September 06 --
Vorläufig ist unsere Eselfamilie komplett. Seit einer Woche leben
Indiana mit Tochter Saia in unserer Herde. Nach einer zünftigen
Hufpflege und einer leckeren Wurmkur, profitieren sie von dem immer
noch üppigen Grasangebot. Indiana und Saia sind sehr menschbezogen.
Ich weiss das zu schätzen, erleichtert dies doch den Umgang mit
den Langohren ungemein. Die Beiden passen gut in unsere Herde. Ich
bin sicher, dass wir richtig entschieden haben, sie zu kaufen. Bestimmt
gibt es in Zukunft Interessantes über ihre Entwicklung zu berichten.
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16. September 06 --
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6. September 06 --
Der Sommer
geht wie er gekommen ist, unaufhaltsam.. Marcels zwei Ferienwochen
im August waren zu Ende kaum hatten sie begonnen. Es war so viel los.
Endlich konnten wir unsere Eselweiber im Cher (sprich Scher) abholen.
700 Kilometer an einem Tag, im Gepäck unsere Hunde Lora und Tommy.
Für die Beiden war es die erste, so lange Autofahrt. Tja, Schweiz
(Kriechenwil) und zurück, das bedeutet nur gerade 400 Kilometer.
Also ein Klacks! Sie haben sich auf jeden Fall sehr gut aufgeführt.
Und Esel sind ohnehin „so gäbig“ zu transportieren.
Einmal im Hänger (wenn sie dann drin sind!), stehen sie still
wie Statuen, sind dankbar für die Apfelstückchen die es
bei jedem Halt gibt, und steigen zu Hause aus, als wären sie
nie weg gewesen. Es klingt verrückt, aber in zwei Wochen werden
wir diese Reise erneut machen. Wir holen Indiana und Saia (Grand Noir
du Berry) zu uns. Saia war acht Tage alt, als wir sie beim Züchter
sahen, und wir waren hin und weg. Es gab Saia aber nur im Doppelpack
mit ihrer Mutter zu kaufen. Da der Preis unbedingt stimmte, konnten
ganz einfach nicht widerstehen. Die Zukunft wird es weisen, ob unser
Auge bereits gut genug geschult ist, um einen „guten“
Esel zu erkennen. – Im Moment geniessen wir die warmen Septembertage
und hoffen, dass das Wetter noch sehr, sehr lange so bleibt.
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13. Juli 06 --
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21. Juni 06 --
Sommeranfang,
der längste Tag. Fast wehmütig realisiere ich, dass ab Morgen
die Tage nicht mehr länger werden... Der Fohlenjahrgang 05 hat
sich bestens bei uns eingelebt. Vom ersten Tag an habe ich die beiden
Fjordbuben Ramses und Drivo ins Herz geschlossen. Es sind gemütliche,
unkomplizierte Burschen. Bislang hatte ich keinerlei Erfahrungen mit
dieser nordischen Rasse gemacht. Heute muss ich sagen: Es sind ganz
einfach Pferde. Ramses und Drivo verstehen es auf jeden Fall meisterhaft,
meine Vorurteile den Norwegern gegenüber abzubauen. Weder stur
noch schwerfällig, weder nervig noch ungehobelt (wie man Vertreter
dieser Rasse nicht all zu selten auf Schau- und Sportplätzen
erlebt) machen sie mir den täglichen Umgang mit ihnen sehr leicht.
Zusammen mit den Shettys Chanel vom Dörfli und Tjara bilden sie
ein witziges Quartett, welches innerhalb der sicheren, kleinen Herde,
täglich etwas reifer wird. Frunzy’s Bonsoir hat sich längst
mit den „Neulingen“ abgefunden. Sein Machtgehabe war masslos
übertrieben. Er ist nun mal keine Führernatur. Geführt
wird die Herde zur Zeit von Ortie Sonnenberg, einer Pottokstute. Ja,
Ortie und ihre Halbschwester Oree Sonnenberg sind immer noch bei uns.
Sie haben kürzlich einen Kurzurlaub in Lamarre gemacht, wo sie
sich mit Nouk de Lamarre, einem absolut hübschen und sportlich
sehr aktiven Pottokhengst, angefreundet haben . Wenn alles nach Plan
läuft, werden ab nächstem Frühling auf dem Hof bei
Bosses in Kestenholz, zwei Pottokfohlen die Weiden beleben. Schade,
dass sie nicht hier zur Welt kommen... Aber bei uns gibt es ja dann
vielleicht zur selben Zeit ebenfalls ein paar freudige Ereignisse.
An Auffahrt haben Marcel und ich mit Nancy de Coursey und Lea de Coursey
im Hänger, die Reise in den Cher gewagt. 750 Kilometer hin und
zurück. Und das alles nur, um gewisse Zuchtregeln einzuhalten.
Der Vater unserer Eselfohlen muss immer, und in jedem Fall ein gekörter
Grand Noir du Berry sein! Und mit Difiston haben wir gut gewählt.
Der Hengst ist nicht nur schön, er hat auch einen überaus
liebenswürdigen Charakter. Jetzt sind wir natürlich gespannt,
ob sich die Reise gelohnt hat. Ich kann es kaum erwarten, unsere beiden
schwarzen Weiber zurück zu holen.
--
27. Juni 06 --
Der zweite
Ultraschall bei Oree und Ortie ist ebenfalls positiv! Jupi, beide
Stuten sind trächtig! Ich bin hin und her gerissen. Diese Tatsache
bedeutet, dass ich die beiden Pottokweiber schon bald hergeben muss.
Wenn alles so läuft wie es die Familie Boss geplant hat, werden
sie unseren Hof im September Richtung Schweiz verlassen. Bis dahin
sollen sie jedoch das Leben in Freiheit noch in vollen Zügen
geniessen. Sie erhalten nun täglich ihre Streicheleinheiten,
welche bis hin zum Euter führen. So werden Besitzer und Fohlen
es leichter haben, an die lebenswichtige Quelle zu kommen.
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02. Juli 06 --
Die Heuernte
06 ist abgeschlossen. Bei herrlichem Sommerwetter haben wir mit Nachbar
Daniels Hilfe auf rund 6 Hektaren 136 Rundballen gutes Heu gemacht.
Die schonende Art, mit der hier in der Bresse das Heu bearbeitet wird,
passt mir sehr. Mit anderen Worten: Hier wird das Heu als Heu gepresst.
Es wird nicht durch ständiges aufschütteln zu Stängeln
geprügelt.
Hiobsbotschaft für einen Pensionsstallbetreiber! Unser Hufschmied
hatte einen Autounfall. Fazit: Operation am Auge. Er hätte heute
bei uns 36 Pferdehufe bearbeiten sollen. Einen guten Hufschmied zu
finden ist keine einfache Sache... Ich wünsche ihm deshalb rasche
Genesung und hoffe auf einen neuen Termin in zwei Wochen.
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17. Juni 06 --
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11. März 06 --
Heute schliessen wir die
Buchdeckel unseres Gästebuches auf unbestimmte Zeit. Wir haben
endgültig genug von Spameindringlingen, und warten auf eine schlaue
Erfindung, welche Gästebücher ohne grossen Aufwand sauber
halten...
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15. Februar 06 --
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Rubrik "Angebote" aktualisiert.
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29. Januar 06 --
Bevor meine Seite News verhungert, möchte ich einen Versuch wagen,
ein paar Neuigkeiten nieder zu schreiben. Nur ist das mit den News
so eine Sache. Natürlich gäbe es fast täglich etwas
zu berichten. Wer mit 15 Pferden und Ponys und acht Eseln zusammen
lebt, dem wird es kaum langweilig. Hinzu kommen schliesslich noch
ein paar Katzen, zwei Minipigs und zwei Hunde. Und wenn einer dieser
Hunde erst acht Monate alt ist, bedeutet das natürlich voll Action.
Lora unsere „Bernerin“ hält uns ganz schön auf
Trab. Sie sorgt dafür, dass man ab und zu wieder in einem Hundebuch
schmökert, dass unser Mopse nicht alt wird, und dass man sich
in Sachen Hundeerziehung immer wieder bei der Nase nimmt... Aber wen
interessiert das schon? Unsere Winterherde zum Beispiel: Ein buntes
Rassen- und Farbengemisch, welches mir tagtäglich aufs Neue beweist,
dass gemischtaltrige Herdenhaltung kein Eintopfgericht ist. In Fachzeitschriften
und Büchern wird so viel darüber geschrieben. Eigene Erfahrungen
sind dann meistens völlig anders! Warum? Ich weiss es nicht.
Ich bin jedoch nach rund fünf Jahren Erfahrung zum Schluss gekommen,
dass wir mit unserer Art von Pferdehaltung auf dem richtigen Weg sind.
Schlussendlich führt jeder Weg nach Rom – falls man überhaupt
da hin will...
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03. Januar 06 --
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02. November 05 --
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15. Oktober 05 --
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08. September 05 --
Im mittelalterlichen Städtchen Cuiseaux ist eine von einem Künstler
restaurierte, bressanische Liegenschaft zu verkaufen. Mit einer Wohnfläche
von 800 m2, einem Umschwung von 4500 m2 und einem Pool, ist dieses
charmante Anwesen vielseitig nutzbar zum Beispiel als Restaurant,
für Gästezimmer und mehr. Interessiert? Dann rufen Sie uns
doch an: 0033 3 85 76 65 38. Oder verlangen Sie via Email eine kleine
Bilddokumentation. Reinschauen lohnt sich bestimmt.
-- 22. August 05 --
Unsere Sommerferien sind zu Ende. Marcel hat in der ersten Ferienwoche
einen neuen Unterstand gebaut. Den braucht es dann sicher, wenn wir
während dem Winter grosse und kleine Pferde in einer gemischten
Herde halten werden. Wir arbeiten auch an unseren Zäunen, damit
diese Shetlandponysicher werden. Während den Herbstferien wird
sicher die grosse Rundraufe bei den Pensionären ein ausladendes
Dach und ihren festen Standplatz bekommen. Vorläufig geht uns
die Arbeit auf jeden Fall noch nicht aus..
--
01. August 05 --
Ob der Freude
über die Geburt unseres Eselchens habe ich ein paar ganz wichtige
Dinge vergessen, die sich bei uns im Juli sonst noch zugetragen haben.
Auf eine Anzeige im „Les cahiers des ânes“ habe
ich Rosa, eine ältere Andalusische Grosseselstute (siehe Fotos)
gefunden. Rosa wurde von Schweizern verkauft, welche ihre Eselherde
reduzieren wollen. Offenbar wurde die Stute irgendwann in ihrem Leben
mal eingefahren und geritten. Rosa lässt sich vom Boden aus fahren
und stellt sich dabei gar nicht so dumm an. Ich habe mich auch mal
ganz kurz auf sie gesetzt um ihre Reaktion zu testen. Sie hat, etwas
verzögert zwar, auf Zügel und Gewichtshilfen reagiert. Aber
ich habe sie ja nicht in erster Linie zum Arbeiten zu uns geholt.
Sie war ziemlich mager, hat mich jedoch „freudig“ begrüsst,
als ich sie bei den Vorbesitzern besuchte. Was heisst freudig begrüssen
in der Eselsprache? Nun, der Esel kommt freiwillig auf dich zu und
lehnt vertrauensvoll seine Stirn gegen deine Brust. Für mich
war klar, dass diese Eselstute mich als neue Besitzerin ausgewählt
hatte.
Gleichzeitig mit der Geschichte von Rosa lief die Geschichte von Samuel
Webers Planwägeli (siehe Fotos). Eine fast unglaubliche Geschichte,
die uns da widerfahren ist. Da stand doch eines Tages ein Fremder
auf unserem Hof und wollte mir ein Wägeli schenken. Das Foto,
welches er mir entgegenstreckte, zeigte einen absolut fahrtüchtigen
Planwagen, geradezu gemacht für unsere Esel. Ich möchte
die Geschichte und die Umstände welche dazu führten, dass
der Wagen den Besitzer wechseln sollte, nicht ins letzte Detail erläutern.
Eines ist jedoch sicher, wir werden uns Mühe geben, den Wagen
in Ehren zu halten. Es ist gut möglich, dass mit diesem Geschenk
der Grundstein für eine freundschaftliche und bereichernde, zukünftige
Zusammenarbeit gesetzt wurde. Lieber Samuel, liebe Esther, herzlichen
Dank!
--
30. Juli 05 --
Nun ist
es da, unser Eselbaby! REINE SISTERMOON kam in den frühen Morgenstunden
ganz ohne unser Zutun zur Welt. Noch feucht und etwas wacklig auf
den enorm langen Beinen nuckelte sie an Mutters Zipfeln, als ich die
Beiden um 06.00 Uhr auf der Weide fand. Keiner der anderen Esel hatte
sich nachts gemeldet. Ein Zeichen, dass die Geburt wirklich komplikationslos
stattgefunden hat. Wir sind schon sehr glücklich. Reine ist ein
echtes Geschenk, denn Leas Vorbesitzerin konnte es kaum glauben, als
ich im April anrief um zu fragen, ob es denn möglich wäre,
dass Lea trächtig sei. Und jetzt haben wir das schönste
Eselfohlen der Welt! Der lackschwarze Plüschel mit den tollsten
Segelohren ist eine echte Persönlichkeit, welche sicher später
einmal Furore machen wird. Doch das ist jetzt nicht wichtig. Wichtig
ist, dass sie im sicheren Familiengefüge unserer kleinen Eselherde
gross und stark werden darf. Mutter, Bruder, Tanten und Onkel Kim
sorgen dafür, dass sie alles lernt, was ein echter Esel zum Leben
braucht. Für den Rest, den Umgang mit uns Menschen, sind wir
verantwortlich. Und wir geben uns alle Mühe, die Kleine auch
darauf vorzubereiten. Bilder von unserem Plüschel findet man
unter der Rubrik „Fotos“.
--
13. Juni 05 --
Wir haben unsere Fotogallerie
erweitert. Unbedingt rein schauen.
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29. März 05 --
Es steht wieder eine grosse Veränderung an. Unser Böckmannbaby
hat seinen ersten Einsatz. Wir holen in Louhans zwei Pensionäre
ab die ab heute bei uns ihren Lebensabend verbringen werden. Colette
und Cora, die beiden Welshmountain Ponys von Lydia und Hermann Roschi
halten bei uns Einzug. Ich habe mich entschlossen die beiden zu unseren
„Alten“ zu stellen. Eine gelungene Eingliederung, sie
laufen sofort mit der Herde und finden in den beiden Shetlands Loudy
und Bibi noch am selben Tag Freunde.
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27. März 05 --
Es ist soweit. Wir bringen Pascali, Bonsoir, Pablo und Jessi auf die
Pachtweide zu Goja und Maitresse. Tja, auch hier die grosse Überraschung.
Die befürchteten Machtkämpfe bleiben gänzlich aus.
Die Pferde gehen das Neue gelassen an. Der kleine Pablo zeigt sich
sofort sehr stark und hält seine kleine Herde gut zusammen. Er
ist eine dermassen starke Persönlichkeit, dass die beiden Grossen
einen klugen Sicherheitsabstand einhalten. Ich könnte stundenlang
zusehen wie sie sich kennen lernen. Am gleichen Tag ziehen unsere
sechs Esel um in den ehemaligen Pensionärsstall. Sie wirken sofort
zufrieden, nehmen alles genau unter die Lupe und befinden schliesslich
genüsslich Heu kauend ihr neues Zuhause für sehr gut.
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20. März 05 --
Besuch von Nussbaums. Sie sind mit der Entwicklung von Goja und Maitresse
zufrieden. Goja ist sichtbar schlanker geworden. Und offenbar hat
ihr Aufenthalt hier auch auf ihre Psyche eine positive Auswirkung.
Das macht Freude und zeigt, dass wir mit unserer Pferdehaltung den
richtigen Weg eingeschlagen haben.
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19. März 05 --
Ein schwarzer Tag in unserer Frankreichgeschichte! Unsere Pacht gibt
viel zu tun. Aber das Ausputzen des alten Zaunes lohnt sich. Unter
den oft mannshoch gewachsenen Brombeeren kommt ein noch immer funktionierendes
Elektroband zum Vorschein. Und dann geschieht das Unvorhergesehene.
Ein trockener, im Januar geschnittener Asthaufen lädt zum anzünden
ein, Marcel kann nicht wiederstehen und greift zum Feuerzeug. Das
Gras der ungepflegten Weide ist trocken, gleichzeitig kommt eine freche
Briese auf, die kleine Flamme lässt sich nicht mehr bremsen.
Blitzartig greift das Feuer um sich, breitet sich aus und frisst sich
über die Weide, über einen Graben hinein ins Schilf, durch
ein kleines Wäldchen und über eine andere Weide Richtung
Weiler... Rund drei Hektaren gehen in Flammen auf, bevor die von mir
alarmierte Feuerwehr eintrifft. Zwei Tanklöschfahrzeuge und zwölf
Mann bereiten unserem Albtraum ein Ende. Eines ist sicher, jetzt spricht
man von uns!
--
14. März 05 --
Jetzt bin ich ganz offiziell „chef d’exploitation agricole“.
Das passt gut zu meiner eh gehobenen Stimmung. Die Fische sind aus
der Winterstarre erwacht und beleben unseren Weiher. Sogar die Frösche
sind bereits zurück und trainieren ihren Chorgesang.
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07. März 05 --
Der Winter hält mit erneuten Schneefällen hartnäckig
die Stellung. Mutti ist für eine Woche zu Besuch. Sie lässt
sich durch das Wetter die Stimmung nicht vermiesen und geniesst ihre
Katzenpatenkinder.
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02. März 05 --
Es heisst Abschied nehmen. Wir verladen Arielle, Jamal und Racy im
Hänger und ab geht die Post. Für die beiden Shetlands fängt
nach zwei Jahren Freiheit in Frankreich bereits mit der Rückfahrt
in die Schweiz über mehr als 300 Kilometer, ein völlig neues
Leben an. Die zwei Jahre bei uns kann ihnen jedoch niemand mehr nehmen.
Ich bin überzeugt, dass sie ihre Zukunft nervenstark meistern
werden.
Auch Jamal konnte während dem halben Jahr bei uns noch profitieren.
Er ist reif geworden für die Ausbildung bei Kurt. Und dieser
war des Lobes voll über den willigen, kleinen Braunen. Bin gespannt,
was aus ihm wird. Ich wünsche Müllers viel Zeit und Glück
mit ihm.
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01. März 05 --
Gegen 17.00 Uhr treffen Vreni Müller, Monika und Jenny Boss bei
mir ein. Sie haben Frunzy’s Camelot zu Yvonne Held auf die Hengstweide
gebracht. Morgen fahren sie zurück in die Schweiz. Im Gepäck
Frunzy’s Jamal, Ranch Chickenriver’s Racy und Arielle
vom Dörfli.
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28. Februar 05 --
Ein etwas hektischer Tag. Um 9.00 Uhr steht der Hufschmied auf dem
Programm. 20 Hufe warten auf ihn, wollen gut bearbeitet werden. Sébastien
Michelin arbeitet ohne Handschuhe bei heftiger, sehr kalter Biese,
und natürlich, wie immer, allein. Sein Umgang mit den Tieren
ist super. Man merkt sofort, dass er nicht nur Hufschmied von Beruf
ist, sondern auch privat ein Pferdemensch.
Gegen 10.00 Uhr bringt Kurt Zingg Jamal. Freude Herrscht! Nach vier
Monaten Abwesenheit zwecks Ausbildung, wird er in der Herde aufgenommen,
als wäre er nie weg gewesen. Mir wird etwas schwer ums Herz.
Wenn die Bande wüsste, was wir Menschen geplant haben...
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27. Februar 05 --
Das kalte Winterwetter mit Schneefall hält an. Thiersteins aus
Hasli sind seit Freitag zu Besuch. Sie lassen sich die Ferienstimmung
nicht durch das Bisschen Winter verderben. Um sich aufzuwärmen
gibt’s genug zu tun. Hans bekommt Gelegenheit sein „Salenweidlisyndrom“
beim Holzspalten auszuleben. Eliane hilft wacker mit einen überflüssigen
Zaun abzubauen. Und so ganz nebenbei kommen die Kafiklatschpausen
nicht zu kurz.
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19. Februar 05 --
Der Winter ist zurück gekehrt. Fünf Zentimeter Neuschnee
und es schneit immer noch. Wir verzichten auf die Zaunbauerei. Stattdessen
nimmt sich Marcel die letzte, noch unrenovierte Küchenecke vor.
Wetter sei Dank!
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10. Februar 05 --
Es gibt Hoffnung, der nächste Frühling kommt bestimmt. Hinterm
Haus am Weiher hat meine Mutter letztes Jahr kleine Zwiebeln in die
Erde gesteckt. Resultat: Bei uns blühen die ersten Schneeglöckchen!
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02. Februar 05 --
Meiner Mutter gebührt an dieser Stelle endlich einmal ein grosses
Dankeschön. Wir sind im Frühjahr 2004 zu vier ungeplanten
Katzenkindern gekommen, für die ich, trotz grosser Bemühungen
keine Plätzchen fand. Die Franzosen ziehen Rassekatzen den Bastarden
vom Bauernhof vor... Mutz und Mani, die Gebrüder Beauvivre aus
Cuiseaux, wie ich unsere roten Katzenbrüder spasseshalber auch
noch nenne, haben sich als gute Onkels erwiesen. Sie haben die Kleinen,
samt deren Mutter adoptiert. Und heute leben sieben Katzen auf unserem
Hof. Meine Mutter erkannte das Problem. Kurzerhand hat sie die Patenschaft
für die vier prächtigen Hauskatzen übernommen und schickt
uns jeden Monat 10 Kilo Katzenfutter nach Semon. Was hier schnurrend
zur Kenntnis genommen und bis zum letzten Rugeli aufgefressen wird.
Vom Gottifresspäckli profitieren natürlich auch die Gebrüder
Beauvivre, und die leider nie zahm gewordene Katzenmutter...
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01. Februar 05 --
Die Tage verlaufen zur Zeit unspektakulär. Wintertage halt, mal
nass und kalt, mal neblig grau, ab und zu verirrt sich auch ein Hauch
von Schnee bis zu uns und Minustemperaturen lassen die Erde erstarren.
Doch diese gesunde Kälte kommt in diesem Winter selten vor. Oft,
viel zu oft fällt Regen. Wer Pferde in Eigenregie hält,
weiss was das bedeutet. Dann sind gute Gummistiefel unser Lieblingsaccessoires.
Nicht sehr elegant, aber die Füsse bleiben schön trocken.
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22. Januar 05 --
Mein kleiner, weissgefiederter Freund aus Nordafrika ist für
ein paar Tage zu Gast. Er ist mir schon letzten Winter aufgefallen.
So plötzlich wie er da war ist er auch wieder verschwunden. Keiner
der Ortsansässigen konnte mir sagen, um was für einen Vogel
es sich handelte. Zum Glück gibt’s Vogelbücher. Gemäss
dem Hallwag Taschenführer Vögel, handelt es sich bei dem
witzigen Kerlchen um einen Kuhreiher, welcher sich gerne in der Gesellschaft
von Vieh aufhält und in Nordafrika brütet. Bei unserem Exemplar
handelt es sich offenbar um einen Nichtbrüter, welche auch weiter
nördlich auftreten. Und wie er die Gesellschaft von Vieh mag!
Ohne Scheu wandert er zwischen Ponys und Eseln über die Weiden,
immer auf der Suche nach Futter. Heuer hat er sich Goja und Maitresse
als Gefährten ausgewählt. Er stiefelt ihnen auf seinen feinen,
grüngelben Beinchen überall hin nach ohne müde zu werden.
Die Pferde nehmen es gelassen. Selbst wenn er sich mit ein paar kurzen
Flügelschlägen auf ihre Rücken schwingt - warum auch
immer - lassen sie sich nicht vom Dösen abbringen.
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10. Januar 05 --
Eine kleine Eselfamilie, Mutter Bethli (ca. 20-jährig), Sohn
Langnauer (10) und Tochter Blüemli (8) sucht ein neues Zuhause.
Die drei grauen Hausesel leben zur Zeit bei Ruth und Turi Grob in
St. Trivier-de-Courtes im Ain (Frankreich). Wer Esel kennt, kann verstehen,
warum Ruth und Turi die drei langohrigen Freunde nur zusammen abgeben
will. Grobs sind sich bewusst, dass es nicht einfach wird, einen solchen
Platz zu finden. Aber es besteht ja immer eine kleine Hoffnung. Das
Trio ist nicht unbegabt. Es liebt Spaziergänge, könnte also
problemlos als Bastesel auf Wanderungen die Rucksäcke tragen.
Bethli ist zudem gefahren und geritten. Eine gut erzogene Eselfamilie
wie aus dem Bilderbuch. Nicht zu gross, ihr Stockmass liegt zwischen
110 und 115 cm, und nicht zu klein, bei dieser Grösse können
sie zweispännig gefahren und von Kindern geritten werden. Da
es sich um sehr zutrauliche, gepflegte Tiere handelt, würden
sie sich für „Einsteiger“ eignen.
Auskunft erhält jeder Interessierte unter der Nummer 0033 4 74
30 72 34.
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08. Januar 05 --
Noch nie hatten wir während dieser Jahreszeit so viel Besuch.
Beat Nussbaum hat uns, zusammen mit seiner Familie, unser Böckmann-Baby
gebracht. Endlich ist es uns möglich, selber Pferde-, Pony- und
Eseltransporte zu machen! Merci Beat J
Natürlich wollten sich Beat und Susanne gleichzeitig davon überzeugen,
dass es Goja und Maitresse, ihren beiden Mérens, die am 10.
Dezember bei uns die „neue“ Weide bezogen haben, gut geht.
Doch, Goja hat etwas abgenommen. Bewegung sei Dank! Und Maitresse
hat sich, zur Beruhigung von Susanne, ein warmes Winterkleid zugelegt.
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05. Januar 05 --
Aus Sumiswald sind Bruno und Rahel Loosli und Rosmarie Bernhard angereist.
Nein, sie hatten keinen Schnee im Gepäck, dafür ziemlich
viel Schokolade und nur gerade zwei Königskuchen! Der Blitzbesuch
galt nicht in erster Linie uns. Das Berner-Trio kam hauptsächlich
wegen Pascali. Pascali ist eine hübsche, von Rosmarie gezüchtete
Mérensstute und bereits seit über einem Jahr bei uns.
Sie wird im Frühling 2-jährig, und darf gemäss Bruno
und Rosmarie noch bis im August bei uns bleiben. Ein weiterer Sommer
in der Bresse wird ihr bestimmt nur gut tun.
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28. Dezember 04 --
Vreni und Jessica Müller aus Oensingen kamen zu Besuch und brachten
im Gepäck den „grossen Schnee“ mit. Sie wollten sich
persönlich davon überzeugen, dass es Frunzy’s Bonsoir,
welcher seit März 04 bei uns auf der Fohlenweide die Freiheit
geniesst, gut geht. Gleichzeitig nutzten sie die Gelegenheit mit uns
einen Abstecher in die Region Chalon zu machen, wo Frunzy’s
Jamal, er hat unseren Hof Anfang November verlassen, bei Kurt Zingg
in St. Martin en Bresse in Ausbildung ist.
Jamal hat sich während der kurzen Ausbildungszeit zu einem willigen
Reitpony entwickelt. Er zeigte sich an der Longe und unter dem Sattel
ruhig und gelöst. Jessica durfte sich nach einer kurzen Aufwärmfase
selbst in den Sattel schwingen, und war von dem kleinen Braunen begeistert.
Es kann gut sein, dass Jamal, wenn er im Frühling Frankreich
in Richtung Schweiz verlassen muss, bei der Müllerschen Familie
bleiben darf...
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10. Dezember 2004 --
Goja und Maitresse d'Ardenne sind heute Morgen aus der Schweiz zu
uns gekommen. Die beiden Cheval de Mérens haben das heimatliche
Riggisberg verlassen, um sich während den nächsten Monaten
bei uns zu erholen. Sie geniessen die "Freiheit" in vollen
Zügen..
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09. Dezember 2004 --
Wir habens geschafft, ab sofort sind wir Pächter von 14 zusätzlichen
Hektaren Weideland mit grossem Offenlaufstall! Das bedeutet: Es gibt
Platz für zusätzliche Pensionäre. Unsere gemischtaltrige
Pferdeherde kann wachsen.
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29. November 2004 --
Sister Moon Website geht online.